"Diese Bilder wollen nicht betrachtet - sie wollen betreten werden…"

Paul Olivier No. 5 (220 x 140 cm)

Ich arbeite an Bildsystemen,
die durch Überlagerung entstehen.

Fragmente meiner Spracharbeiten
bilden ihr Fundament.

Was wie Abstraktion erscheint,
entsteht durch figurative Überlagerung.

Formen tauchen auf.
Verbinden sich.
Entziehen sich wieder

"Ich benutze Farbe nicht - ich verhandle mit ihr..."

Paul Olivier No. 14 (180 x 140 cm) 

Sprache war der Anfang.
Dann hat sie nicht mehr gereicht.

Heute wird nicht mehr beschrieben.
Es wird überlagert.

Fragmente meiner Gedichte
werden Bildmaterial.

"Zweifel heißt: das Bild ist relevant..."

Paul Olivier "Weekly" No. 7 (50 x 40 cm) 

Die Weeklys entstehen,
wenn die großen Formate
neue Möglichkeiten verlangen.

Kein Nebenwerk.

Ein konzentrierter Raum
innerhalb des Werks.

"Wenn meine Bilder Raum begegnen - ändert sich alles…"

Paul Olivier No. 28 (175 x 150 cm) & No. 6 (220 x 140 cm)

Im Raum beginnen die Arbeiten,
anders miteinander zu sprechen.

Nähe verändert Maßstab.
Distanz die Bedeutung.

Jede Ausstellung erzeugt
eine neue Lesart

"Ich bin nicht Künstler geworden - ich habe aufgehört, jemand anderes zu sein..."

Paul Olivier, Berlin. 

Hotel. Film. Werbung.
Funktioniert. Geliefert. Angepasst. 

Mit 50 verschob sich

der Mittelpunkt der Arbeit

endgültig zur Malerei. 

 

Heute interessiert mich,

was im Bild sichtbar wird

und was sich wieder entzieht. 

 

Ich arbeite zwischen
Sichtbarkeit und Auflösung. 

Manches hält stand.
Anderes löst sich auf.

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