"Ich bin nicht Künstler geworden.
Ich habe aufgehört, jemand anderes zu sein."
Paul Olivier – Oli, geboren 1972.
Berlin.
Ich komme nicht aus der
Kunst.
Ich komme aus einem
System,
das funktioniert
hat.
Hotel. Film. Werbung.
System verstanden.
System gebaut.
Mit 50 die Kehrtwende.
Nicht, weil ich es wollte,
sondern weil alles andere
weitere Vermeidung gewesen wäre.
Sprache war lange mein präzisestes Werkzeug.
Bis die Abstraktion übernahm.
Malerei war keine Option.
Sie war unausweichlich.
Heute arbeite ich an großformatigen Bildern,
die keine Motive liefern,
sondern Resonanzräume erzeugen.
Stil interessiert mich nicht.
Notwendigkeit schon.
Alles andere ist Oberfläche.
Die Arbeit entsteht im
Widerstand.
Konflikt für
Konflikt.
Was sichtbar wird,
will nicht abgeschlossen bleiben.
Es ist eine Arbeit in Bewegung,
die sich im Betrachter fortsetzt.
"Meine Malerei denkt nicht zurück - sie reagiert..."