Paul Olivier No. 20 (160 x 120 cm), 2022
Die Oberfläche wird geöffnet.
Schichten werden freigelegt.
Strukturen verschieben sich.
Ein roher, unbändiger Impuls.
Das Freilegen von etwas,
das antrainiert verloren ging.
Ein brachiales Aufbrechen.
Räume werden wahrnehmbar.
Das Überlagern und Freilegen
verdeckter Schichten.
Die Bewegung zwischen
der Tiefe der Substanz und
dem Verschwinden der Lesbarkeit.
Am Ende bleibt
ein Resonanzraum
ursprünglicher Entscheidungen.
Paul Olivier No. 9 (160 x 120 cm), 2020
In der zweiten Werkserie
sucht der Ausbruch den Gegenpol
der Auswirkung von Entscheidungen.
Mit subtiler Nähe lagern
sich die Farben übereinander.
Spuren treffen auf unzählige Spuren.
Die Beziehungen verändern sich.
Wie biographische Überlagerungen
verdichtet das Zirkulieren,
was bisher brachial geöffnet wurde.
Die Kompression wird zur Membran,
die die pure Nähe hält.
Im Werkzyklus existiert nichts für sich allein.
Paul Olivier No. 46 (190 x 160 cm), 2025
Aus dem prozessualen Verlauf
von Aufbrechen und Kompression
entsteht die raumgreifende Weite.
Das Bild wird überschritten.
Die sichtbaren Vektoren
sind keine Abstraktion.
Sondern das Wachstum
über die Begrenzung hinaus.
Die Setzungen verlassen den Kern
als Richtungsentscheidungen.
Als Fragmente eines größeren,
imposanten Gefüges, das die
Bildgrenzen auflöst.
Eine Verhandlung von Bildgrenze,
Körperlichkeit und Unendlichkeit.
Paul Olivier "The Weekly" No. 18 (50 x 40 cm), 2025
Das Format 50 x 40 cm.
Die gerahmten Arbeiten
entstehen seit 2025 als Archiv.
Direkt.
Verdichtet.
Unmittelbar.
Hier bricht im kleinen Maßstab
auf, was in den großen Arbeiten
oftmals verborgen bleibt.
Der Zustand zwischen
Entscheidung und Ergebnis.
Wenig Distanz.
Wenig Zeit.
Was hier scheitert,
verschwindet.
Was bleibt, bestimmt
den nächsten Verlauf.
Paul Olivier
Contemporary Artist | Berlin
Large-Scale Paintings & Weeklys
Inquiries oli(a)olispaintings.com
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